Viele Kinder vertauschen beim Lesen- und Schreibenlernen die Buchstaben b und d. Hier erfährst du, woran das liegt, bis wann das normal ist und wie du dein Kind sinnvoll unterstützen kannst.
b und d sehen sich spiegelbildlich ähnlich: Der Bogen zeigt bei b nach links unten, bei d nach rechts. Für Kinder, die noch lernen, Buchstaben als feste Formen zu erkennen, ist diese Spiegelung eine echte Herausforderung. Das Gehirn muss erst lernen, dass Richtung bei Buchstaben wichtig ist – anders als bei Gegenständen, die auch gedreht dieselben bleiben (ein Stuhl bleibt ein Stuhl, egal wie er steht).
Diese Verwechslung betrifft die sogenannte Rechts-Links-Orientierung und die visuelle Unterscheidungsfähigkeit. Beides entwickelt sich bei Kindern unterschiedlich schnell und ist Teil des normalen Lese-Schreib-Lernprozesses.
Im Vorschulalter und in den ersten ein bis zwei Schuljahren (etwa bis 7–8 Jahre) ist die Verwechslung von b und d ein ganz normaler Teil des Lernprozesses. Viele Kinder durchlaufen diese Phase, während sie noch dabei sind, Buchstabenformen sicher zu unterscheiden.
Wichtig ist: Einzelne Verwechslungen sind kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Unsicherheit deutlich über das Ende der zweiten Klasse hinaus bestehen bleibt und das Lesen oder Schreiben spürbar erschwert, lohnt sich ein genauerer Blick – zum Beispiel mit einfachen Beobachtungen zuhause.
Nein, nicht grundsätzlich. Im Vorschulalter und in den ersten Schuljahren ist diese Verwechslung ein normaler Entwicklungsschritt, da b und d spiegelbildlich sind. Nur wenn die Unsicherheit deutlich über die zweite Klasse hinaus anhält und das Lesen oder Schreiben stark erschwert, lohnt sich eine genauere Beobachtung.
Die meisten Kinder festigen diese Unterscheidung bis zum Ende der zweiten Klasse, also etwa mit 7 bis 8 Jahren. Davor sind gelegentliche Verwechslungen völlig normal und kein Grund zur Sorge.
b und d sind spiegelbildlich zueinander – der Bogen zeigt in unterschiedliche Richtungen. Kinder müssen erst lernen, dass bei Buchstaben die Richtung entscheidend ist, anders als bei den meisten Gegenständen im Alltag.
Häufiges Korrigieren kann Druck erzeugen und die Freude am Lesen mindern. Hilfreicher sind spielerische Merkhilfen, Übungen mit Bewegung und entspannte Geduld – Übung und Zeit wirken meist besser als ständige Korrektur.
Spielerische Beobachtungen zuhause können zeigen, wo dein Kind bei wichtigen Grundlagen für das Lesen und Schreiben steht. So erkennst du frühzeitig, welche Bereiche noch Übung brauchen, ohne dass es sich für dein Kind wie ein Test anfühlt.

Mit dem Lern-Check System Lesen & Schreiben beobachtest du spielerisch zuhause, wo dein Kind bei wichtigen Grundlagen steht – etwa bei der Buchstabenerkennung. 17 Lern-Checks, ein Beobachtungsleitfaden mit Dschungelblock, Videos, ein Webinar und einfache Übungen helfen dir, gezielt anzusetzen. 3 Monate Zugang zu 35 Videos inklusive.
89,00 € 129,00 €
inkl. 19 % MwSt. · versandkostenfrei